Erscheinungsjahr:
2010
248 Seiten - Taschenbuch
ISBN:
9783838113562
Ausgangspunkt der vorliegenden Dissertation ist ein praktisches Problem, nämlich wie Macht- und Herrschaftsverhältnisse in sozialer, sprachlich realisierter Interaktion begründet und in Systemen gesellschaftlicher Reproduktion immer wieder neu konstruiert, inszeniert und praktiziert werden. Eine Problematik, mit der sich Pierre Bourdieu auch in seinem sprachsoziologischen Ansatz, besonders in seinem 1982 erschienenen Ce que parler veut dire. L économie des échanges linguistiques. (Dt. Was heißt Sprechen? Die Ökonomie des sprachlichen Tausches), intensiv auseinander gesetzt hat. Der Verfasser erörtert diese Problematik der Entstehung sowie der Inszenierung von sozialen Macht- und Herrschaftsverhältnissen in kommunikativen Diskursen sowohl auf der Ebene der Theorie als auch auf der Ebene der methodischen Umsetzung in eine analytische Praxis und prüft ihre sprachwissenschaftliche Fundierung bzw. Operationalisierung. Dabei geht er in zwei Schritten vor: (1.) eine ausführliche Darstellung und Revision der wichtigsten modernen sprachtheoretischen Positionen, (2.) eine Überprüfung der theoretischen Konzepte Bourdieus an einem praktischen kommunikativen Beispiel.
Leider ist noch keine Rezension zu "Sprachlicher Austausch als Inszenierung sozialer Macht" vorhanden. Jetzt Rezension schreiben.
Leider ist noch kein Kommentar zu "Sprachlicher Austausch als Inszenierung sozialer Macht" vorhanden. Jetzt Kommentar schreiben.