Erscheinungsjahr:
2009
349 Seiten - gebundene Ausgabe
ISBN:
9783785560020
Ein Teleporter nach dem anderen wird umgebracht. Wer steckt dahinter? Und was bezwecken der oder die Mörder? Gut, dass Stephanie ihr Spiegelbild hat, das für sie in die Schule geht und die Hausaufgaben macht. Denn wer kann sich schon vormittags auf Geometrie konzentrieren, wenn er nachmittags noch eine Mordserie aufklären muss? In ihrem neuesten Fall müssen Skulduggery und Stephanie einen jungen Teleporter namens Fletcher Renn beschützen. Dumm nur, dass der sich als größte Nervensäge auf Erden entpuppt und dass ihnen nicht nur die Diablerie im Nacken sitzt, sondern auch Remus Crux, der tollpatschigste Detektiv, den die Welt je gesehen hat. Der glaubt doch allen Ernstes, Skulduggery selbst sei der Teleporter-Mörder!
| espritsoleil | |
| Rückgratslos ist Detektiv Skulduggery Peasant jedenfalls nicht. Er ist nämlich komplett skelettiert. In dem neuen Fall des Ermittlers kann nicht einmal der Tod zwischen den Täter und seine gerechte Strafe treten, denn: Das Motto von Peasant lautet: Nicht einmal der Tod hält mich auf! Diesesmal muss sich Peasant um den mysteriösen Tod von Teleportern kümmern, denn plötzlich verschwindet einer nach dem anderen. Wohin? Man weiß es nicht! Trotzdem oder gerade deswegen: Ein junger Teleporter muss beschützt werden und dabei wird es nicht einfacher: Denn die Diablerie will endlich zu ihrem Recht kommen und zu allem Überfluss verfolgt der seltsame Detektiv Remus Crux auch seine eigenen Pläne. Der Tagesspiegel feierte dieses Werk meiner Meinung nach nicht ohne Grund als legitimen Nachfolger von Harry Potter! Ein fantasievolles Leseerlebnis! weiter | |
| Hedwig | |
| Man braucht die ersten beiden Bücher von Skulduggery Pleasant zwar nicht unbedingt gelesen haben, bevor man sich diesem mittlerweile schon dritten skurrilen Abenteuer widmet, aber das sollte man dann doch schnell nachholen und es hilft gewaltig dabei, sich in dieser äußerst actionreichen und mit reichlich englischem Humor gefertigten Fantasy-Krimi-Abenteuer-Reihe zurechtzufinden. Als Jugendbuch für weibliche und männliche Leser gedacht, würde ich persönlich die Serie als all age Lektüre bezeichnen, zumindest ist sie genauso gut geeignet für jung gebliebene Leser, die sich gerne an Fernsehserien wie „Mit Schirm, Charm und Melone“ erinnern und sich über Wortspielereien und -gefechte von „Die Zwei“ oder „Miami Vice“ amüsiert haben. Ich habe das Duo, den excellent gekleideten Skelett Skulduggery mit seiner souveränen, leicht gaunerhaften Art, immer ganz Gentlemen vom Scheitel bis zur Sohle und seinem Grab entstiegen, um mit Hilfe seiner Klugheit und magischen Fähigkeiten das Böse zu bekämpfen, und seine jugendliche Partnerin und Schützling Stephanie, pardon Walküre Unruh, durch ihre Abstammung von den Urvätern ebenfalls mit Magie ausgestattet und gewiß mal eine mächtige Zauberin, derzeit jedoch noch in der Ausbildungsphase, während sie sich gleichzeitig mittels Erschaffung ihres eigenen Spiegelbildes in der Schule als ganz normaler Teenager mit Mathe und Chemie und allen anderen normalen Teenagerbeschäftigungen herumschlägt, sofort ins Herz geschlossen. Worum geht es diesmal? Unser skurriles Duo nimmt wie immer den Kampf gegen das Böse auf und soll verhindern, dass die Gesichtslosen unsere Welt zerstören und übernehmen. Eine gezielte Mordserie mit Teleportern als Opfer hält Skulduggery und seine Partnerin diesmal in Atem. Sie sollen Fletcher Renn, einen der letzten noch lebenden Teleporter beschützen. Kein leichtes Unterfangen bei dieser arroganten, selbstverliebten und ziemlich pubertierenden Nervensäge, der sich natürlich strikt weigert, Hilfe nötig zu haben. Zusätzlich wird das Groteskerium, ein magisches Monster, das sich aus mehreren Wesen zusammensetzt und bei Verletzungen selbst heilen kann, gestohlen. Ein Spion arbeitet der Diablerie zu und ein trotteliger Detektiv, Remus Crux mit Namen, hält ausgerechnet Skulduggery für den Teleporter-Serienmörder. Viel mehr wird nicht verraten, man würde sonst zuviel vorwegnehmen. Das Buch muß man einfach selbst gelesen haben. Ein Paradebeispiel für humorvolle Fantasy, durch viele Dialoge temporeich und gut verfilmbar, bei dem ältere Erwachsene zwar eventuell an anderen Stellen schmunzeln oder gar laut auflachen müssen als die jugendlicheren Leser, das man sich aber trotz einiger kleiner Schwächen in bezug auf durchgehende Stimmigkeit und Logik als Lesevergnügen nicht entgehen lassen sollte. weiter | |
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