Inhaltsangabe

Endlich: ein handliches, aber gründliches, ein verständlich geschriebenes, aber fundiertes Buch über die deutschsprachige Literaturkritik. „Geschichte – Theorie – Praxis“ lautet der Untertitel und die einzige Kritik gleich vorweg: Der Theorieteil ist vielleicht ein wenig kurz geraten. Den meisten Raum nimmt die wechselvolle Geschichte der Literaturkritik ein, die in zwei Abschnitte unterteilt ist: erstens von der Entstehung bis zum 19. Jahrhundert, zweitens von der Moderne bis zur Gegenwart. Dass die Kapitel teils von verschiedenen Autoren stammen, fällt kaum auf. Allen gelingt es, die wesentlichen Entwicklungen bündig herauszuarbeiten, ohne dabei die – für das Verständnis ganz entscheidenden – kulturgeschichtlichen Hintergründe zu vernachlässigen. Besondere Beachtung verdient das letzte Kapitel: „Literaturkritik als (Neben-)Beruf: Informationen und Anleitungen zur Praxis“. Hier wird sehr gut nachvollziehbar herausgearbeitet, was heute zu einer Rezension dazugehört (und was nicht), und wie man die ersten Schritte auf dem Weg zum „Literaturpapst“ bewältigt.

In einem Satz gesagt

Alles �ber Literaturkritik

Literaturkritik

Beck

2007
271 Seiten
Taschenbuch
12,95 EUR*  Merkzettel Warenkorb
Phantasien vom "Tod eines Kritikers", mit denen Martin Walser unlängst für Diskussionen sorgte, begleiten die Literaturkritik, seit es sie gibt. Und bis heute vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht ihre Krise beschworen wird. Die Literaturkritik hat ... zum Buch

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