Erscheinungsjahr:
2010
52 Seiten - Taschenbuch
ISBN:
9783640572243
Kaum eine aktuelle politische Debatte führt zu derart gespaltenen Meinungen und erhitzten Gemütern in der Bevölkerung, wie die zu dem Thema der Rentensicherung in der BRD und deren zukünftiger Finanzierung. In der Presse und den Medien vernimmt man des öfteren Aussagen wie z.B. Höhere Rente auf Kosten der Jüngeren [ ]. Bezug nehmend auf die außerordentliche Rentenerhöhung, äusserte sich jüngst Roman Herzog. Sein Fazit beinhaltet, dass auf Grund des demografischen Wandel die Alten in der Lage sein werden, die Jungen auszuplündern und sich somit eine Rentnerdemokratie entwickeln wird. Befürworter der Rentenanpassung, wie beispielsweise Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, sagte: Wir tun etwas sehr Verantwortungsvolles. Bundeskanzlerin Merkel betonte, wie sehr sie hinter diesem Schritt steht .
In diesem Kontext wird häufig der Begriff der Generationengerechtigkeit verwendet. Aber was drückt dieser genau aus? Der Begriff Generationengerechtigkeit scheint längst nicht mehr nur ein in der Öffentlichkeit gebräuchliches Wort zu sein, sondern es hat auch einen wissenschaftlichen Ursprung. Dieser Begriff wirft eine Menge Unklarheiten und Uneindeutigkeiten auf. Beispielsweise wie die Teilbegriffe Generationen und Gerechtigkeit , oder nicht zuletzt Generationengerechtigkeit definiert werden. Seinen Ursprung fand der Begriff Generationengerechtigkeit in der philosophischen und der sozialwissenschaftlichen Gerechtigkeitsforschung. Dabei bleibt der Diskurs nicht nur auf die Politikwissenschaften beschränkt, sondern weitet sich interdisziplinär auf eine Vielzahl von Wissenschaften, wie Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften oder Theologie aus.
Leider ist noch keine Rezension zu "Gerechtigkeit und Alterssicherung - Eine normative Betrachtung" vorhanden. Jetzt Rezension schreiben.
Leider ist noch kein Kommentar zu "Gerechtigkeit und Alterssicherung - Eine normative Betrachtung" vorhanden. Jetzt Kommentar schreiben.