Erscheinungsjahr:
2005
317 Seiten - gebundene Ausgabe
ISBN:
9783442751020
Jan Vanderleyden, Richter am Amtsgericht in Pirmasens mit guten Karriereaussichten, widerfährt etwas, wovor er sich hätte schützen müssen: Er verliebt sich in die Braut eines Angeklagten, in die junge Zofia. Sein bisheriges Leben verlief in geraden Bahnen. Er ist verheiratet mit einer älteren Schauspielerin, die zu den Fernsehlieblingen der Nation gehört und dort die starken und emanzipierten Frauen gibt. Als Richter kann er damit rechnen, dass ihm bald eine Stelle an einem Landesgericht oder vielleicht sogar in einem Ministerium angeboten wird. Doch die Liebe zu dieser jungen polnischen Frau wirbelt sein bisheriges Leben gründlicher durcheinander, als ihm recht sein kann. An ihrer Seite muss er seine Vorstellungen davon, was starke Frauen auszeichnet und wie sie ihre Gefühle leben, von Grund auf revidieren. Denn Zofia sehnt sich danach, ganz als Frau behandelt zu werden, und macht dennoch, was sie will. Mit ironisch geschärftem Blick für das Falsche im Richtigen hat Joseph von Westphalen einen garantiert "unkorrekten" Liebesroman geschrieben, der die Wünsche und Begierden seiner Figuren ernst nimmt und damit von dem erzählt, was Frauen und Männer tatsächlich aneinander bindet - also von der Liebe, wie sie ist.
| Juliavdk | |
| Der gerechte aber doch etwas langweilige Amtsrichter Jan Vanderleyden, genannt Turnvater Jan von den Stiefsöhnen und Jan der Gerechte von seiner 10 Jahre älteren Frau, begibt sich quasi ausversehen in eine Affäre mit der angeblichen Verlobten eines Kriminellen der bei ihm in Untersuchungshaft sitzt. Er merkt plötzlich, dass Männer nicht immer verständnisvoll sein müßen, und, dass Dominanz im Bett durchaus seinen Charme hat. Seine Frau Elisa, eine bekannte schnulze Schauspielerin ist so mit ihrer Karriere und ihren Memoiren beschäftigt, dass sie gar nicht mitkriegt womit Jan sich eigentlich den ganzen Tag beschäftigt. Nur der Ghost Writer Bruno sieht ein bisschen mehr. Bei beiden Ehepartnern. Doch auch wenn er die Affären beider am Ende in die Memoiren aufnimmt, merkt weder der eine noch der andere, dass es sich um ein Geständnis handelt, und so fliegt nichts auf. weiter | |
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