Erscheinungsjahr:
2010
28 Seiten - Taschenbuch
ISBN:
9783640567898
Wählen gegen die "rechte Pest, hieß die Überschrift eines Artikels1 in der Su ddeutschen
Zeitung, der kurz vor der Europawahl 2009 erschien. Mit fast schon populistisch anmutenden
Worten wurde der ehemalige Außenminister Frank Walter Steinmeier zitiert: Jede Stimme
fu r Demokraten bedeute auch keine Chance fu r Nationalsozialisten, Nazis und Radikale".
Dem eindringlichen Appell des Politikers zum trotz, entschied sich eine nicht zu
vernachlässigende Zahl europäischer Wähler fu r eine Partei am rechten Rand des politischen
Spektrums. In einigen Ländern erhielten die Rechten deutlich mehr als 5% der Stimmen. Die
Europawahl im Jahr 2009 hat deutlich gezeigt, dass das rechte Lager durchaus im Stande ist,
eine entsprechend große Wählerschaft an sich zu binden. Die Interpretation dieser Zahlen
lässt verschiedene Ru ckschlu sse auf ein offenbar länderu bergreifendes Wahlverhalten zu.
Denn auch die Wähler der neuen Mitgliedsstaaten, die im Zuge der EU Osterweiterung
aufgenommen wurden, zeigten teilweise eine starke Affinität zum rechten Rand (z.B. Jobbik,
Ungarn, 14,8%). Fu r die westeuropäischen Mitgliedsstaaten der EU hat die Wahl gezeigt,
dass rechte Parteien keine Randerscheinung sind und auch keinesfalls eine temporäres
Phänomen.
Leider ist noch keine Rezension zu "Der Front National im Zeichen des Populismus - Werdegang und Ausblick" vorhanden. Jetzt Rezension schreiben.
Leider ist noch kein Kommentar zu "Der Front National im Zeichen des Populismus - Werdegang und Ausblick" vorhanden. Jetzt Kommentar schreiben.