Das Beste, was wir hatten

Das Beste, was wir hatten

Jochen Schimmang

Edition Nautilus

Jochen Schimmang erzählt die Geschichte von Leo Münks, Verfassungsschützer, und Gregor Korff, Ministerberater. Ihre Köln-Bonner BRD-Welt gerät mit der Wende ins Wanken: Gregor erfährt, dass seine große Liebe, die ihn Mitte der Achtzigerjahre plötzlich verlassen hat, ein Stasi-Spitzel war; und Leo...
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Erscheinungsjahr: 2009
318 Seiten - gebundene Ausgabe
ISBN: 9783894015985

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Inhalt "Das Beste, was wir hatten":

Jochen Schimmang erzählt die Geschichte von Leo Münks, Verfassungsschützer, und Gregor Korff, Ministerberater. Ihre Köln-Bonner BRD-Welt gerät mit der Wende ins Wanken: Gregor erfährt, dass seine große Liebe, die ihn Mitte der Achtzigerjahre plötzlich verlassen hat, ein Stasi-Spitzel war; und Leo Münks wird ein Freund aus Berliner Studententagen, der ein Germania-Denkmal in die Luft sprengen will, beinahe zum Verhängnis. Schimmang, der Archivar der verschwindenden Dinge, hat einen klugen und sehr spannenden Roman über die letzten Jahrzehnte der Bonner Republik geschrieben.

Luftballon
Leo Münks lebt in Bonn, als Bonn noch Hauptsadt war und arbeitet als Verfassungsschützer. Gregor Korff ist Ministerberater und kennt Leo schon seit dem Studium. Beide leben num im Bonner Universum, bis zwei Ereignisse ihr Leben völlig aus den Bahnen werfen: Gregor erfährt, dass seine Ex-Freundin ihn in den 80er Jahren für die Stasi bespitzelt hat und Leo trifft einen Freund aus Berliner Studententagen wieder, der ihm zum Verhängnis werden könnte. Gregor, der immer ein politischer Analytiker war, begreift die Bonner Welt auf einmal nicht mehr so richtig und auch für Leo ändert sich einiges, vor allem als sein alter Freund Gregor ihn mit seiner eigenen Frau hintergeht. Trotzdem erlebt der Freundeskreis um Leo und Gregor eine aufregende Zeit, als sich die Gruppe entschließt einen alten Freund, der zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, zu befreien. Unterdessen ziehen Politik und Zeitgeschichte, Deutschland zum Ende der 80er Jahre am Alltag der ehemaligen Aktivisten vorbei. weiter
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Leo Münks und Gregor Korff haben die Hälfte ihres Lebens schon hinter sich. Zusammen haben die Freunde – aufgewachsen im Westen Deutschlands – schon viel erlebt, haben sich lange Zeit zu einer linksradikalen Gruppierung dazugehörig gefühlt, haben nach RAF-Manier gehandelt und Terroristen, die ihre Interessen verfolgten, vor dem Untergang gerettet. Doch auch sie sind einst zur Vernunft gekommen und haben sich von der radikalen Lebensweise losgesagt. Leo arbeitet nun als Verfassungsschützer, Gregor als Ministerberater. Aber die erkämpfte Ruhe hält nicht lange an: Die Wende steht vor der Tür und mit ihr viele erschreckende Erkenntnisse. Gregor Korff stockt der Atem, als er erfahren muss, dass seine große Liebe, die ihn in den 1980er Jahren im Stich gelassen hat und der er lange Zeit hinterhergetrauert hat, ein Spitzel war, im Auftrag der Stasi handelnd. Leo Münks sieht seinen Untergang auf sich zukommen, als ein ehemaliger Freund beschließt, ein Germania-Denkmal explodieren zu lassen. Beide sind sie schockiert, für beide bricht eine Welt zusammen. Nun ist es ihre Aufgabe, mit diesen Traumata umzugehen, diese Schrecken zu verarbeiten und sich ein neues Leben aufzubauen. weiter

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