Erscheinungsjahr:
2009
266 Seiten - Taschenbuch
ISBN:
9783406586859
Droht in einer alternden Gesellschaft ein Kampf der Jungen gegen die Alten um Pfründe, Posten und Prestige? Häufig ist in diesem Zusammenhang von Generationengerechtigkeit die Rede: Die Chancen der jungen und auch zukünftiger Generationen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse sollten wenigstens so groß sein wie die der älteren und vorangegangener Generationen. Die Realität jedoch sieht anders aus: Die Älteren hinterlassen ihren Kindern und Kindeskindern ein schweres Erbe, ganz gleich ob in Sachen Rente, Staatsverschuldung, Ökologie, Bildung oder Arbeitsmarkt. Mit Wolfgang Gründinger meldet sich in der Debatte endlich ein Vertreter der jungen Generation zu Wort, der gegen die überkommenen Leitbilder rebelliert. Jenseits von Zukunftsangst und Larmoyanz plädiert er für einen neuen Generationenvertrag, für Solidarität und Dialog der Generationen. Bedarf es vielleicht eines Aufstands der Jungen, um einen drohenden Krieg der Generationen zu vermeiden?
| Daniel_Lamb | |
| Wolfgang Gründinger ist mehrmals mit dem Generationengerechtigkeitspreis der Stiftung für die Rechte der zukünftigen Generationen ausgezeichnet worden. Außerdem hat er bereits mehrere Bücher rund um den Themenkomplex Nachhaltigkeit veröffentlich. Da erscheint es nur Konsequenz dass der junge Autor sich dem Thema Generationengerechtigkeit annimmt. Denn dieses brennt aktuell mehr und mehr im gesellschaftlichen Diskurs. Sei es beim Thema Rente oder Arbeitsmarkt - das Verhältnis zwischen Jung und Alt steht auf dem Prüfstand und wird kontrovers diskutiert. Gründinger nährt sich dem Thema gewohnt eloquent und differenziert mit der angebrachten Polemik. weiter | |
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